Vera Perroud-Kaufmann
Vera Praxis für Homöopathie Gebenstorf

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Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Was ist Homöopathie?
Was unterscheidet die Homöopathie von der herkömmlichen Medizin?
Was beinhaltet eine homöopathische Therapie?
Wie alt ist die Homöopathie?
Was sind homöopathische Mittel?
Wie sicher ist die Homöopathie?
Was passiert nach der Mitteleinnahme?
Was sollte man im Umgang mit homöopathischen Mitteln beachten?
Werden homöopathische Leistungen von der Krankenkasse anerkannt?

Weitere Fragen und Antworten finden Sie auf der Homepages des Verbands Klassischer HomöopathInnen.

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist ein 200 Jahre altes medizinisches System. Homöopathische Mittel fördern Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, indem sie Ihre Abwehrkräfte stärken und das natürliche Gleichgewicht dauerhaft wiederherstellen. Der Grundsatz der Homöopathie lautet "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt" (lateinisch: Similia similibus curentur). Dieses Prinzip ist ein Naturgesetz, was folgendes Beispiel verdeutlichen soll. Das homöopathische Mittel Coffea (aus der Kaffeebohne gewonnen), welches beim gesunden Menschen Nervosität, Zittern, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und Unruhe hervorruft, wird bei einem Patienten mit ähnlichen Symptomen eingesetzt, um eine ausgleichende beruhigende Wirkung zu erlangen.

 

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Was unterscheidet die Homöopathie von der herkömmlichen Medizin?

Konventionelle Medizin basiert auf dem Konzept von Krankheit und krankmachenden Einflüssen. Die daraus entstehenden Symptome werden behandelt. Die Homöopathie betrachtet die Symptome als Zeichen einer tieferen Unstimmigkeit im Organismus, welche die ganze Person betrifft und nicht nur ein oder zwei Körpersysteme. Deshalb wird die Behandlung individualisiert. Das heisst, zwei Personen mit demselben Leiden werden wahrscheinlich nicht dasselbe Mittel erhalten. Die Behandlung wirkt als Katalysator, der die eigenen Abwehrkräfte stimuliert, um so die Balance im Körper selbst wieder herzustellen.

 

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Was beinhaltet eine homöopathische Therapie?

In einer ersten Konsultation werden Sie sowohl nach Ihren jetzigen Symptomen als auch nach Ihrer Krankengeschichte gefragt. Mit zusätzlichen Fragen nach Ihrem Essverhalten, Schlafmuster, Lebensstil etc. ermittelt der/die Homöopath/in ein genaueres Bild, aufgrund dessen er/sie ein homöopathisches Mittel verschreiben kann. Danach wird der Behandlungsverlauf in weiteren Gesprächen genau beobachtet. Abhängig von der Art der Beschwerden dauert die erste Konsultation zwischen 1.5-2 Stunden. Folgegespräche sind in der Regel kürzer.

 

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Wie alt ist die Homöopathie?

Bereits Hippokrates (~500 v.C.) und Paracelsus (~1500 n.C.) waren der Ansicht, dass, was den Menschen krank macht, ihn auch heilen kann. Im 18. Jahrhundert entdeckte Samuel Hahnemann, ein Deutscher Arzt, diese Idee aufgrund seiner Experimente wieder. Er formulierte das Gesetz "Similia Similibus Curentur" und entwickelte das System der Homöopathie. Er formulierte auch die weiteren Prinzipien der Homöopathie wie das Prinzip der Individualität und das Prinzip der kleinstmöglichen Dosis und Potenzierung (Verdünnung und Verschüttelung von Substanzen).

 

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Was sind homöopathische Mittel?

Homöopathische Mittel werden aus allem gewonnen, was wir in der Natur finden (Pflanzen, Mineralien, etc.). Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Kräuter- oder Mineralpräparaten dadurch, dass sie so stark verdünnt werden, dass sie keine toxischen (giftigen) Nebenwirkungen mehr erzeugen können. Gleichzeitig wird das Mittel durch eine Technik der Verschüttelung dynamisiert. Der ganze Vorgang heisst Potenzierung. Homöopathische Mittel sollten nicht gemischt werden. Deshalb wird nur ein Mittel aufs Mal verschrieben. Homöopathische Mittel werden in sogenannten Arzneimittelprüfungen getestet.

 

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Wie sicher ist die Homöopathie?

Obwohl homöopathische Mittel keine toxischen Nebenwirkungen haben, kann eine unfachgerechte Anwendung dennoch symptomatische Nebenwirkungen zur Folge haben. Homöopathische Mittel sollten deshalb nur unter Aufsicht eines entsprechend ausgebildeten Homöopathen eingenommen werden. Von Selbstverschreibungen und Einnahme von homöopathischen Mixturen ist abzuraten.

 

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Was passiert nach der Mitteleinnahme?

Nach der Mitteleinnahme kann es zu einer sogenannten homöopathischen Erstverschlimmerung kommen. Bereits vorhandene Symptome können verstärkt werden. Dabei sollten Sie aber eine Besserung auf der Gemütsebene bemerken (z.B. Sie sind gelassener, ruhiger, schlafen besser, etc.). Falls eine Verschlimmerung zu intensiv auftritt respektive sehr lange anhält, kontaktieren Sie mich bitte vor dem nächsten Termin. Bitte nehmen Sie während der Erstverschlimmerung keine Medikamente - auch keine homöopathischen Mittel - bevor Sie Rücksprache mit mir genommen haben.

Eine Heilung verläuft wie folgt

  • Von innen nach aussen und von wichtigen zu weniger wichtigen Organen. Zuerst wird der Patient sich psychisch besser fühlen, dann werden die lebenswichtigen Organe (Herz, Lunge, Niere usw.) geheilt. Wenn ein Patient unter mehreren Beschwerden leidet, werden diese ebenfalls nach diesem Prinzip geheilt; so wird z.B. ein Asthma vor einer Hautkrankheit geheilt werden.
  • Von oben nach unten. So werden z.B. bei Schmerzen an mehreren Gelenken zuerst der Nacken und die Schulter besser, dann Hüfte, Knie und zuletzt die Füsse.
  • In umgekehrter chronologischen Reihenfolge, d.h. die Symptome, die zuletzt aufgetreten sind, verschwinden als erste. Ausserdem können Symptome alter Krankheiten wieder auftreten.

 

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Was sollte man im Umgang mit homöopathischen Mitteln beachten?

  • Vor und nach der Einnahme ½ Stunde nicht essen, trinken, Zähne putzen oder rauchen.
  • Homöopathische Mittel sollten nicht mit der Hand berührt werden.
  • Starke ätherische Mittel (Tigerbalsam, Vicks und andere kampferhaltige Substanzen aber auch sonstige ätherische Öle) meiden, da diese die Wirkung schwächen respektive aufheben können.
  • Mittel nicht direkter Sonnen-, Natel- und anderer Strahlung aussetzen.
  • Mittel nicht neben Parfümen aufbewahren.
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