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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist Homöopathie?
Was unterscheidet die Homöopathie von der herkömmlichen
Medizin?
Was beinhaltet eine homöopathische Therapie?
Wie alt ist die Homöopathie?
Was sind homöopathische Mittel?
Wie sicher ist die Homöopathie?
Was passiert nach der Mitteleinnahme?
Was sollte man im Umgang mit homöopathischen Mitteln
beachten?
Werden homöopathische Leistungen
von der Krankenkasse anerkannt?
Weitere
Fragen und Antworten finden Sie auf der Homepages des Verbands Klassischer
HomöopathInnen.
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Was ist Homöopathie?
Homöopathie ist ein 200 Jahre altes medizinisches System. Homöopathische
Mittel fördern Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, indem sie Ihre
Abwehrkräfte stärken und das natürliche Gleichgewicht dauerhaft
wiederherstellen. Der Grundsatz der Homöopathie lautet "Ähnliches
wird durch Ähnliches geheilt" (lateinisch: Similia similibus curentur).
Dieses Prinzip ist ein Naturgesetz, was folgendes Beispiel verdeutlichen
soll. Das homöopathische Mittel Coffea (aus der Kaffeebohne gewonnen),
welches beim gesunden Menschen Nervosität, Zittern, Schlaflosigkeit,
Reizbarkeit und Unruhe hervorruft, wird bei einem Patienten mit
ähnlichen Symptomen eingesetzt, um eine ausgleichende beruhigende
Wirkung zu erlangen.
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Was unterscheidet die Homöopathie
von der herkömmlichen Medizin?
Konventionelle Medizin basiert auf dem Konzept von Krankheit und
krankmachenden Einflüssen. Die daraus entstehenden Symptome werden
behandelt. Die Homöopathie betrachtet die Symptome als Zeichen einer
tieferen Unstimmigkeit im Organismus, welche die ganze Person betrifft
und nicht nur ein oder zwei Körpersysteme. Deshalb wird die Behandlung
individualisiert. Das heisst, zwei Personen mit demselben Leiden
werden wahrscheinlich nicht dasselbe Mittel erhalten. Die Behandlung
wirkt als Katalysator, der die eigenen Abwehrkräfte stimuliert,
um so die Balance im Körper selbst wieder herzustellen.
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Was beinhaltet eine homöopathische
Therapie?
In einer ersten Konsultation werden Sie sowohl nach Ihren jetzigen
Symptomen als auch nach Ihrer Krankengeschichte gefragt. Mit zusätzlichen
Fragen nach Ihrem Essverhalten, Schlafmuster, Lebensstil etc. ermittelt
der/die Homöopath/in ein genaueres Bild, aufgrund dessen er/sie
ein homöopathisches Mittel verschreiben kann. Danach wird der Behandlungsverlauf
in weiteren Gesprächen genau beobachtet. Abhängig von der Art der
Beschwerden dauert die erste Konsultation zwischen 1.5-2 Stunden.
Folgegespräche sind in der Regel kürzer.
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Wie alt ist die Homöopathie?
Bereits Hippokrates (~500 v.C.) und Paracelsus (~1500 n.C.) waren
der Ansicht, dass, was den Menschen krank macht, ihn auch heilen
kann. Im 18. Jahrhundert entdeckte Samuel Hahnemann, ein Deutscher
Arzt, diese Idee aufgrund seiner Experimente wieder. Er formulierte
das Gesetz "Similia Similibus Curentur" und entwickelte das System
der Homöopathie. Er formulierte auch die weiteren Prinzipien der
Homöopathie wie das Prinzip der Individualität und das Prinzip der
kleinstmöglichen Dosis und Potenzierung (Verdünnung und Verschüttelung
von Substanzen).
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Was sind homöopathische
Mittel?
Homöopathische Mittel werden aus allem gewonnen, was wir in der
Natur finden (Pflanzen, Mineralien, etc.). Sie unterscheiden sich
von herkömmlichen Kräuter- oder Mineralpräparaten dadurch, dass
sie so stark verdünnt werden, dass sie keine toxischen (giftigen)
Nebenwirkungen mehr erzeugen können. Gleichzeitig wird das Mittel
durch eine Technik der Verschüttelung dynamisiert. Der ganze Vorgang
heisst Potenzierung. Homöopathische Mittel sollten nicht gemischt
werden. Deshalb wird nur ein Mittel aufs Mal verschrieben. Homöopathische
Mittel werden in sogenannten Arzneimittelprüfungen getestet.
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Wie sicher ist die Homöopathie?
Obwohl homöopathische Mittel keine toxischen Nebenwirkungen haben,
kann eine unfachgerechte Anwendung dennoch symptomatische Nebenwirkungen
zur Folge haben. Homöopathische Mittel sollten deshalb nur unter
Aufsicht eines entsprechend ausgebildeten Homöopathen eingenommen
werden. Von Selbstverschreibungen und Einnahme von homöopathischen
Mixturen ist abzuraten.
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Was passiert nach
der Mitteleinnahme?
Nach der Mitteleinnahme kann es zu einer sogenannten homöopathischen
Erstverschlimmerung kommen. Bereits vorhandene Symptome können verstärkt
werden. Dabei sollten Sie aber eine Besserung auf der Gemütsebene
bemerken (z.B. Sie sind gelassener, ruhiger, schlafen besser, etc.).
Falls eine Verschlimmerung zu intensiv auftritt respektive sehr
lange anhält, kontaktieren Sie mich bitte vor dem nächsten Termin.
Bitte nehmen Sie während der Erstverschlimmerung keine Medikamente
- auch keine homöopathischen Mittel - bevor Sie Rücksprache mit
mir genommen haben.
Eine Heilung verläuft wie folgt
- Von innen nach aussen und von wichtigen zu weniger wichtigen
Organen. Zuerst wird der Patient sich psychisch besser fühlen,
dann werden die lebenswichtigen Organe (Herz, Lunge, Niere usw.)
geheilt. Wenn ein Patient unter mehreren Beschwerden leidet, werden
diese ebenfalls nach diesem Prinzip geheilt; so wird z.B. ein
Asthma vor einer Hautkrankheit geheilt werden.
- Von oben nach unten. So werden z.B. bei Schmerzen an mehreren
Gelenken zuerst der Nacken und die Schulter besser, dann Hüfte,
Knie und zuletzt die Füsse.
- In umgekehrter chronologischen Reihenfolge, d.h. die Symptome,
die zuletzt aufgetreten sind, verschwinden als erste. Ausserdem
können Symptome alter Krankheiten wieder auftreten.
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Was sollte man im Umgang
mit homöopathischen Mitteln beachten?
- Vor und nach der Einnahme ½ Stunde nicht essen, trinken, Zähne
putzen oder rauchen.
- Homöopathische Mittel sollten nicht mit der Hand berührt werden.
- Starke ätherische Mittel (Tigerbalsam, Vicks und andere kampferhaltige
Substanzen aber auch sonstige ätherische Öle) meiden, da diese
die Wirkung schwächen respektive aufheben können.
- Mittel nicht direkter Sonnen-, Natel- und anderer Strahlung
aussetzen.
- Mittel nicht neben Parfümen aufbewahren.
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